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Was der alten Väter Schar
höchster Wunsch und Sehnen war und was sie geprophezeit, ist erfüllt nach Herrichkeit. links oben: Adam und Eva rechts oben: Mose mit den zwei Tafeln der 10 Gebote links unten: König David Mitte: der Prophet Jesaja rechts unten: Abraham mit seinem Sohn Isaak Sie alle warteten mit unzähligen anderen Gläubigen auf den verheißenen Heiland, der auch für ihre Schuld am Kreuz sterben würde. Im Glauben ergriffen sie den Kommenden, wie auch wir ihn im Glauben ergreifen - nur eben als den Gekommenen. Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16 |
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für Weissagungen der Heiligen Schrift in den
verschiedenen Zeiten der Weltgeschichte Seit Gott der HERR nach dem Sündenfall den Erlöser zu senden zugesagt hatte, wiederholte er diese seine Verheißung noch oft und ließ Einzelheiten noch klarer verkünden. Lesen Sie im Folgenden Beispiele für Weissagungen aus dem Alten Testament und einige kurze Erläuterungen dazu:
Urgeschichte (ca. 5.000 vor Christus) "Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: ...Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen" 1.Mose 3,15. Durch ihr Handeln gegen Gottes klares Gebot waren die Menschen eine verhängnisvolle Freundschaft mit dem Feind Gottes eingegangen, der in Gestalt einer Schlange zu ihnen gesprochen hatte. Gott der HERR kündigt die rettende Feindschaft an, d.h. der Nachkomme, ein Kindeskind der Eva, nämlich der Heiland Jesus Christus, wird dem Teufel die Herrschaft nehmen (im Bild: der Schlange den Kopf zertreten). Der Teufel wird in diesem Kampf dem Erlöser erhebliche Schmerzen verursachen (Christi Leiden und Sterben).
Zeit der Erzväter (ca. 2.000 vor Christus) "Und der Engel des HERRn rief Abraham vom Himmel: ...Durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden..." 1.Mose 22,18. Der Nachkomme des Erzvaters Abraham, der Erlöser, bringt Segen und Heil über die in Sünde verlorene Menschheit. Er ist der Weg, auf dem jeder Mensch vor der ewigen Verdammnis bewahrt wird. Im Glauben (Vertrauen, Zuversicht) an Jesus Christus ergreift der Sünder die Vergebung der Sünden, den Frieden mit Gott und damit seine Erretung in das ewige Leben im Himmel. "Und Jakob berief seine Söhne und sprach: ...Es wird das Zepter von Juda nicht entwendet werden, noch ein Meister von seinen Füßen, bis dass der Held komme; und demselben werden all Völker anhangen" 1.Mose 49,10. Als der römische Kaiser auch über Israel herrschte, war das Zepter [d.h. die Herschaft] von Juda entwendet worden, das Land seiner Freiheit beraubt, den israelitischen Königen alle Macht genommen; nun konnte der Held kommen.
Zeit der Richter (ca. 1.400 vor Christus) "Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen, und ein Zepter aus Israel aufkommen." 4.Mose 24,17.
Zeit der Könige (um 1000 vor Christus) "Der HERR hat geschworen und wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedechs" Psalm 110,4 Melchisedek war ein Priester und König zugleich (1.Mose 14; Hebr. 5 und 7). Jesus ist als wahrer Gott Herrscher des Himmels und der Erde und regiert seine Kirche als das "Reich seiner Gnade".
An David: "Wenn nun deine Zeit hin ist, dass du mit deinen Vätern schlafen liegst, will ich deinen Samen nach dir erwecken, der von deinem Leibe kommen soll, dem will ich sein Reich bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will den Stuhl seines Königreiches bestätigen ewiglich" 2.Samuel 7,12.13. Jesus ist von seiner Mutter her ein Nachkomme Davids, ebenfalls von seinem Pflegevater her.
Um die Zeit des Propheten Jesaja (ca. 700 vor Christus) "Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst..." Jesaja 9,6. Wenn Gott zusagt, so ist sein Wort gewiss - als wäre alles schon eingetroffen. Hier weissagt der Prophet Jesaja von einem Kind, dem göttliche Namen beigelegt werden. Er weissagt vom Christuskind. Um 400 vor Christus "Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der HERR, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, des ihr begehrt. Siehe, er kommt! spricht der HERR Zebaoth" Maleachi 3,1. Der "Engel" ist der Vorbote Jesu, Johannes der Täufer. Gott spricht "der vor mir her den Weg bereiten soll". Wenn dieser Vorbote auftritt, kommt wenig später Christus selbst, der hier "Engel des Bundes" genannt wird (nämlich des Bundes, den Gott mit Sündern eingeht - allein aus Barmherzigkeit und Liebe durch die Vergebung der Sünden).. HERR Zebaoth heißt "HERR der Heerscharen". Gott hatte noch oftmals seine gnädige Zusage, den Heiland zu senden, wiederholt. Er hatte auch bestimmt, was für eine Frau seine Mutter sein sollte: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel (Jes. 7,14). Sogar der Geburtsort stand seit Jahrhunderten fest: Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. (Micha 5,1). |
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