Predigt am Sonntag Jubilate

Predigttext:

Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unter seinen Jüngern untereinander: Was ist das, was er saget zu uns: Über ein so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daß ich zum Vater gehe? Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Über ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkete Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist kommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinen Namen, so wird er’s euch geben. (Joh. 16,16-23)


Gott der HERR führt über lichte Höhen der Freude, aber auch durch dunkle Täler des Leides. So jubelt der Sänger in einem Psalm: "Denn, HERR, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Geschäfte deiner Hände." (Ps. 92,5) und klagt in einem anderen: "Meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nah bei der Hölle." (Ps. 88,4).

Aber gerade eben wenn es heißt: "Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes gehen" (Apg. 14,22), so bekennt ein Kind Gottes: "Ich hatte viel Bekümmernisse in meinem Herzen; aber deine Tröstungen ergötzten meine Seele." (Ps. 94,19). Durch den Glauben an den Heiland gehören wir zu Gottes ewigem Reich, das nicht wanken und nicht vergehen kann, aber solange wir in dieser vergänglichen Welt leben, gehen auch wir durch Licht und Dunkel, Glück und Unglück, Reichtum und Armut, leiden unter bösen Gerüchten, erfahren auch gute. In Zeiten der Trübsal steigen dann aus dem Herzen kleingläubige Gedanken auf, deren wir uns schämen müssen. Da fragen wir uns, was es denn für einen Vorteil habe, Gott zu dienen und dabei oft kümmerlicher dazustehen als mancher Ungläubige.

Gott kennt solche Gedanken, darum lesen wir auch in seinem Wort davon: "Ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, als ich sah, daß es den Gottlosen so gut ging... Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt... Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich." (Ps. 73,3.5.12). Schon mancher Christ hat sich darüber gewundert und vielleicht auch daran gestoßen, daß Gott seine geliebten Kinder oft so hart in die Zucht nimmt.

Aber durch die Kraft des göttlichen Wortes, durch den Trost des Evangeliums, durch das Wirken des Heiligen Geistes fängt Gott der HERR das Herz seines Kindes auf, so daß es erkennt: "Soll’s denn umsonst sein, daß mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche und bin geplagt täglich, und meine Strafe ist alle Morgen da? Ich hätte auch schier so gesagt wie sie; aber siehe, damit hätte ich verdammt alle deine Kinder, die je gewesen sind. Ich gedacht ihm nach, daß ich’s begreifen möchte; aber es war mir zu schwer bis daß ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende. Aber du setzest sie aufs Schlüpfrige und stürzest sie zu Boden." (Ps. 73,13-18)

Gottes Wort bestätigt also das Auf und Ab im Christenleben, mißt ihm aber eine hohe Bedeutung zu.

So spricht auch unser HERR Christus: "Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden."

Christus führt über lichte Höhen und durch dunkle Täler und zeigt uns, was er damit beabsichtigt:

1. Er schenkt Trost in Angst.
2. Meinen wir, er sei fern, steht er uns doch zur Seite,
3. denn er führt uns in all dem vom Glauben zum Schauen.

1. Er schenkt Trost in Angst.

Die Worte unseres Predigttextes sind aus den Abschiedsreden Jesu genommen. So lehrt uns Christus, bevor er in Not und Tod geht, welch herrliche Schätze er kraft seiner Auferstehung für seine Schwestern und Brüder bereithält. Er sprach zu seinen Jüngern: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen..." Er kündigt Leiden an, Schmach und Verfolgung die von der ungläubigen Welt erfahren werden und bereitet sie darauf vor, daß er bald nicht mehr sichtbar unter ihnen sein würde.

So kam es auch: Als sich über unseren HERRn der Spott und alle Verachtung ergoß, als er geschlagen, verspien und schließlich gekreuzigt wurde, da waren die Jünger in Traurigkeit versunken, während die Welt sich gerade über seinen Tod freute. Ihr HERR, ihr Meister und Beistand war von ihnen genommen; sie fürchteten sich, es werde ihnen ähnlich ergehen. Doch wie es den Jüngern erging, so haben es die Frommen aller Zeiten erfahren.

Keine Christengemeinde in dieser Welt ist jemals ohne Not geblieben. Keiner der Gläubigen ist ohne Schmerz und Weinen durch sein Leben gegangen. Wer seinen HERRn Jesus Christus wirklich von Herzen lieb hat, wird nicht lange Ruhe haben. Wer Christus vor den Menschen bekennt, wird bald verspottet und verleumdet werden um des Namens Jesu willen.

"Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, so sie daran lügen." (Matth. 5,10.11).

Sind es nicht oft auch die eigenen Verwandten, die früheren Freunde, die plötzlich zu Gegnern werden - nur weil ein Christ bei Gottes Wort bleibt und sich nicht davon abwenden läßt? Ja, "... und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein" (Matth. 10,36), spricht der HERR. Kein Christenherz ist gegen solche Anfeindungen, gegen die Schmach um Christi willen unempfindlich; sie schmerzen sehr! Darum spricht Christus: "Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen... Ihr werdet traurig sein."

Der HERR führt über lichte Höhen, aber auch durch dunkle Täler, damit wir lernen, was für ein starker Heiland und Trost er ist und, im Glauben gestärkt, in das Wort einstimmen: "Erhöre mich, wenn ich rufe, Gott meiner Gerechtigkeit, der du mich tröstest in Angst; sei mir gnädig und erhöre mein Gebet!" (Ps. 4,1). Auch der Apostel Petrus schreibt den Christen: "Ihr seid jetzt eine kleine Zeit... traurig in mancherlei Anfechtung." (1.Petr. 1,6). Und Paulus rief den Christen in Antiochia zu: "Wir müssen durch viele Trübsal in das Reich Gottes gehen." (Apg. 14,22).

In dieser christusfeindlichen Welt kann kein Christ ganz heimisch werden; er wird in seinem Leben immer von neuem erfahren müssen: "Wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebr. 13,14). Wir werden nicht verschont bleiben, denn der HERR Christus sagt: "Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe." (Matth. 10,16). Aber Jesus kündigte seinen Jüngern nicht nur an: "Ihr werdet traurig sein...", sondern gab ihnen auch die Zusage: "doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden."

Er zeigt es ihnen am Beispiel einer gebärenden Frau: "Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß ein Mensch zur Welt gekommen ist."

Die besondere Trauer der elf Jünger wurde bald nach drei Tagen in Jubel und Lachen verwandelt: Als ihr Heiland und HERR auferstanden war, heißt es sogar: "Sie konnten nicht glauben vor Freude." (Luk. 24,41).

Ja, Gott tröstet auch uns, denn aus den dunklen Tälern der Trübsal führt er heraus auf lichte Höhen, wie es im Psalm heißt: "Ich harrete des HERRN; und er neigete sich zu mir und hörete mein Schreien und zog mich aus der grausamen Grube und aus dem Schlamm und stellete meine Füße auf einen Fels, daß ich gewiß treten kann; und hat mir ein neu Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott." (Ps. 40,1-3). Nach schweren Zeiten der Verfolgung hat der HERR seiner Kirche auch wieder Zeiten der Ruhe und des Lachens geschenkt. Während er an einem Ort Bedrückung und Gewalt zuläßt, schafft er an einem anderen dem Evangelium freien Lauf und schenkt einen Sieg nach dem anderen.

Und so ergeht es auch den einzelnen Christen: Das weiß ich fürwahr und lasse mirs nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße und muß endlich stillestehn. Wenn der Winter ausgeschneiet tritt der schöne Sommer ein; also wird auch nach der Pein, wers erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit." (LKG 319,11).

Was für Traurigkeiten hat auch der Dichter dieser Zeilen, Paul Gerhardt, in seinem irdischen Leben hinnehmen müssen! Gott tröstet die Seinen nach Trübsal und Anfechtung und läßt sie nicht versucht werden über ihr Vermögen. Gerade wenn eines seiner Kinder Spott und Hohn, Verachtung und Not geschmeckt hat wie bittere Galle, so kommt sein HERR und hilft ihm heraus. "Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht." (1.Petr. 3,14).

Er stopft den Verleumdern das Maul, nimmt Not und Trauer weg und gießt Frieden und Freude im Heiligen Geist in das bekümmerte Herz. Das werden auch wir unter dem Stecken und Stab unseres guten Hirten erfahren so lange wir leben.

2. Meinen wir, er sei fern, steht er uns doch zur Seite,

Davon spricht Christus, wen er sagt: "Eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen." Zuerst bereitete er seine Jünger darauf vor, wie er durch den Tod zu Gott dem Vater gehen würde. Als aber diese Zeit kam, daß Jesus ihnen durch den Tod genommen wurde, da brach lauter Dunkelheit über sie herein.

Solch bitteres Weh erfahren auch wir in unserem Christenleben. Das geschieht dann, wenn wir Christus aus den Augen verlieren, wenn unsere Herzen ihn nicht mehr sehen, wenn es scheint, als ob in uns statt Licht nur Finsternis sei. Über äußeren Mangel, wie Leiden, Hunger, Gefahren u.s.w., kann sich ein Christ trösten; er kann auch den Schmerz über das Kreuz, das ihm auferlegt wird, bekämpfen. Da kann der Christ sogar singen: "Die Welt ist mir ein Lachen mit ihrem großen Zorn. Sie zürnt und kann nichts machen, all Arbeit ist verlor'n."

Doch wenn der Friede Gottes aus dem Herzen weicht, wenn Gott sein Angesicht verbirgt wenn man von Christus gar nichts mehr sieht, nichts mehr spürt, das ist Finsternis! So war es den Jüngern ergangen, als sie aus dem Garten geflohen waren: Sie meinten, jetzt sei alles aus! Kein Jesus, kein Trost, kein Beistand, kein Funke Hoffnung mehr: Das Grauen hatte sie übermannt! Es gibt auch bei uns solche Zeiten. Da haben wir gar keinen Trost mehr, Jesus scheint nicht mehr da zu sein, und wir sind so im Grauen gefangen! In solchen Stunden fühlt man nichts mehr von der Gnade Gottes, von der Freundlichkeit Jesu; nichts anderes als Berge von Sünden und der mächtige Zorn Gottes stehen vor Augen! Hörst du dann die Worte: "Dir sind deine Sünden vergeben!", dann meint dein Herz: "Nein! Nein! Das mag allen anderen gelten, nur mir nicht! Ich habe auf Gnade hin gesündigt, darum bin ich nun keiner Gnade mehr wert!"

Zwar weißt du: Gottes Gnade ist in den Schwachen mächtig, aber dennoch ziehst du den Schluß: Mir kann nichts mehr helfen! Gott hat seine Hand endgültig abgezogen! Von diesem Seufzen lesen wir auch im Psalm: "Meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nahe bei der Hölle. Ich bin geachtet gleich denen, die zur Hölle fahren; ich bin wie ein Mann, der keine Hilfe hat. " (Ps. 88,4.5).

Beten wir, so scheint es, als habe Gott seine Ohren verschlossen. Wir rechnen uns voller Bangen zu den Verlorenen, denen keine Gnade mehr helfen kann. In solchen Zeiten ist es wichtig, daß wir uns einzig und allein an Gottes Wort halten und sprechen: Ich glaube, was dein Wort verspricht - ich fühl es oder fühl es nicht. Denn der HERR Christus spricht: "Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin kommen, zu rufen die Sünder zur Buße und nicht die Gerechten." (Mark. 2,17). Allein durch sein Wort, durch seine mächtigen Zusagen nimmt Christus die schwere Traurigkeit von uns, verwandelt die furchtbare Angst in Freude.

"Eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen... Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen."

"Eine kleine Weile" später hat Christus sich wieder sehen lassen: Nach drei Tagen erschien er: "Da wurden die Jünger froh, daß sie den HERRn sahen." (Joh. 20,20). "Eine kleine Weile" - das ist auch uns gesagt! Die Zeit, in der wir Christus nicht mehr sehen, nicht mehr spüren und seine Gnade nicht mehr vor uns erkennen, währt nicht lange. "Der HERR tötet und macht lebendig, führt hinab in die Hölle und wieder herauf." (1.Sam.1,6). Daß Gott dies an uns zuläßt, gehört zu seinem weisen Rat. Wer den Zorn gekostet hat, weiß eher, was Gnade ist! Er wird nach solcher Prüfung, wenn Christus sich wieder sehen läßt, den köstlichen Trost preisen: "Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist! Wohl dem, der auf ihn trauet!... Der Gerechte muß viel leiden, aber der HERR hilft ihm aus dem allen. " (Ps. 34,9.20).

Dann erst erkennst du, daß die Gnade denen bereitsteht, die sich dieser Gnade nicht wert achten! Es ist die eine große Wahrheit, die du dann erfährst: "Wenn du mich demütigst, machst du mich groß." (2.Sam. 22,36). Und du wirst mit David bekennen: "In deiner Treue hast du mich gedemütigt. Deine Gnade soll mein Trost sein, wie du deinem Knecht zugesagt hast." (Ps. 119,75.76). Wir erkennen dann sogar, daß Gott der HERR uns in der Zeit besonders gehalten und bewahrt hat, in der wir meinten, er habe seine Hilfe und Gnade von uns abgezogen. Wir sehen, daß unser verzweifeltes Rufen und Schreien zu Gott nicht auf taube Ohren, sondern zu Gottes erbarmenden Herzen gedrungen und angenehm und erhört war. Jede Anfechtung, jedes Leid, jeder Schmerz, kurz alles, was uns bedrückt hat das Siegel Gottes auf sich: "Eine kleine Weile!"

So gehen wir an der Hand unseres Heilandes durch Zeiten und Jahre, Tag für Tag, durch Licht und Dunkel - bis wir zum letzten Tag gelangen, dem keine Nacht mehr folgt.

3. denn er führt uns in all dem vom Glauben zum Schauen.

Denn Christus spricht: "Und eure Freude soll niemand von euch nehmen." Schließlich wird der HERR aller Herren und König aller Könige alle Traurigkeit in Freude verwandeln. Das ist unsere feste Hoffnung, die gegründet in der Heiligen Schrift, unsere Sehnsucht beflügelt: "Der HERR aber wird mich erlösen von allem Übel und aushelfen zu seinem himmlischen Reich." (2.Tim. 4,18).

Christus selbst hat es uns verheißen. Dies wird geschehen über "Eine kleine Weile", denn die wenigen Jahrzehnte unseres irdischen Lebens werden hinübermünden in die ewige Seligkeit. "...wenn ihr nur bleibet im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums." (Kol. 1,23).

Auch bin den tiefen Tälern der schweren Anfechtungen, wenn die Gnade in Christus unseren Blicken entschwindet, wollen wir Schreien und rufen, dennoch auf Gottes Wort trauen und uns heraushelfen lassen! Denn unser HERR spricht: "Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen." (Joh. 10,27.28). Jesus ist durch den Tod, durch Auferstehung und Himmelfahrt zum Vater gegangen. Er verheißt: "Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein." (Joh. 12,26) "... und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich doch wiederkommen und euch zu mir nehmen, dsamit ihr seid, wo ich bin." (Joh. 14,3). Wir gehen durch Leid zur Freude, durch Finsternis zum Licht, durch Trübsal zur Herrlichkeit, durch den Tod zum Leben - und an jedem tag dürfen wir gewiß sein: JESUS IST BEI UNS ALLE TAGE BIS AN DER WELT ENDE!

"Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen." Amen. 


Verfasser: Pfarrer Martin Blechschmidt, Steeden a.d. Lahn -- Zuschriften an den Verfasser