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Was, wenn falsche Lehre meine Gemeinde beherrscht?

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Was man tun soll, wenn falsche Lehre die Gemeinde beherrscht

 

Zusammenfassung der Schriftstellen

 

Wir sollen wachsam sein und die Lehre, die uns verkündigt wird, prüfen und auch beurteilen:

Matth. 7,15: "Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe."

Matth. 24,23.24: "Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus! oder da!, so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführet werden in den Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten."

Apg. 20,30.31: "Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen. Darum seid wacker und denket daran, daß ich nicht abgelassen habe drei Jahre, Tag und Nacht einen jeglichen mit Tränen zu vermahnen."

1.Kor. 11,19: "Denn es müssen Rotten unter euch sein, auf daß die, so rechtschaffenen sind, offenbar unter euch werden."

denn falsche Lehre ist gefährlich!

Gal. 5,9: "Ein wenig Sauerteig versäuert den ganzen Teig."

2.Tim. 2,17: "Ihr Wort frißt um sich wie der Krebs..."

 

Wir sollen unsere Seele um unseres seligmachenden Glaubens und um unserer eigenen Seligkeit willen in Sicherheit bringen und fliehen:

1.Kor. 10,18.21: "Seht an den Israel nach dem Fleisch! Welche die Opfer essen, sind die nicht in der Gemeinschaft des Altars? Ihr könnt nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und der Teufel Kelch; ihr könnt nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des Herrn und des Tisches der Teufel."

Röm. 16,17.18: "Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, daß ihr aufsehet auf die, die da Zertrennung und Ärgernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernt habt, und weichet von denselbigen. Denn solche dienen nicht dem HERRN Jesu Christo, sondern ihrem Bauche; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie die unschuldigen Herzen."

2.Kor. 6,14-18: "Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit für Genieß mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: "Ich will in ihnen wohnen und in ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige HERR."

2.Joh. 10.11: "So jemand zu euch kommt und bringet diese Lehre nicht, den nehmet nicht zu Hause und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßet, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke." (Vergleiche: zu "grüßen" Röm.16,16)

Offbg. 18,4: "Geht aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!"

Das hat der Apostel auch in Ephesus getan:

Apg. 19,7ff: "Und aller der Männer waren bei zwölfen... Da aber etliche verstockt waren und nicht glaubten und übel redeten von dem Wege vor der Menge, wich er von ihnen und sonderte ab die Jünger (Christen zu Ephesus) ab und redete täglich in der Schule eines, der hieß Tyrannus. Und dasselbige geschah zwei Jahre lang..."

Aber welcher Zeitraum ist hier wichtig?
Freilich sollen wir in Geduld und Liebe Irrende ermahnen und ihnen aus Gottes Wort den rechten Weg zeigen. Das sollen wir tun, solange der andere das will und mir auch offenherzig zuhört.

Anderenfalls:

Tit. 3,10.11: "Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und abermal ermahnt ist, und wisse, daß ein solcher verkehrt ist und sündiget, als der sich selbst verurteilt hat."

 

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Aus diesen Bibelstellen ist zu erkennen, wie eindringlich Gott uns vor denen warnt, die sein heiliges Wort verfälschen. Er befiehlt uns gleichzeitig, was wir unbedingt tun sollen, wenn wir erkannt haben, daß wir uns in Gemeinschaft mit Falschgläubigen, offenbar gewordenen Heuchlern oder falschen Lehrern befinden.

Da kommt es nicht darauf an, was wir denken und was uns am besten erscheint. Entscheidend ist Gottes Wille! → und der sagt: Geht weg! Es ist demnach ganz falsch und gegen Gottes Wort, Willen und Befehl, wenn er uns sagt: „Geht aus von ihnen!“ und wir ihm widersprechen: „Ich will aber noch bleiben, um zu sehen, ob ich nicht doch noch etwas ändern kann.“

Was heißet ihr mich aber HErr, HErr, und tut nicht, was ich euch sage?“ (Luk. 6,46).

Christus spricht: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen." (Joh. 10,27.28)

"Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen." (Spr. 3,5.6).

Und Gott der HERR, der allezeit unser Bestes, unsere Seligkeit will, führt eben nicht durch irgendetwas, sondern durch sein Wort, in dem er ja gerade zu dieses Fragen klare Antworten schenkt.

 

Auf ein Wort...

Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesum Christ, daß er sei der HERR, wir aber eure Knechte um Jesu willen. (2.Kor. 4,5)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 10. März 2010 um 06:15 Uhr
 

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